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Karlovac

Karlovac - ist eine Stadt in Zentral-Kroatien.

Karlovac liegt 56 km von Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, und 130 km von Rijeka, der größten Küstenstadt an der nördlichen Adria, entfernt. Die Vier-Flüsse-Stadt liegt an der Korana, der Kupa, der Mrežnica und der Dobra. Aufgrund der guten Wasserqualität ist Baden an mehreren Stellen in den Flüssen möglich. Karlovac ist Verwaltungssitz der Gespanschaft Karlovac (kroatisch Karlovačka županija).

 

Die Stadt hatte 2011 bei der Volkszählung 55.705 Einwohner, deren Mehrheit mit 88,21 Prozent die Kroaten stellten.

 

 

Die heute neuntgrößte Stadt Kroatiens zählt zu seinen jüngsten Städten. Gegründet und benannt wurde sie 1579 durch den steirischen Erzherzog Karl II. von Innerösterreich, den Befehlshaber der kroatisch-slawonischen Mark, der die Festung nach neuesten Erkenntnissen der Venezianer sternförmig auf sumpfigem Gelände unter der Leitung des einheimischen Baumeisters Martin (Matija) Gambon errichten ließ. Sie diente dann als Sitz des Gouverneurs der neu gegründeten Militärprovinz Vojna Krajina

 

Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Militärfestung unter Kaiser Leopold I. von dem österreichischen Oberingenieur und Hauptmann, Festungsingenieur Martin Stier (1620–1669), der ein Schüler von Andrea Jungenicke war, modernisiert. Die Festung ist ein hervorragendes Beispiel für die Baukunst der Renaissance als eine der wenigen erhaltenen sogenannten „Idealen Stadt“. Nach den Kriegen von 1683–1689 und dem türkischen Rückzug verlor Karlovac militärisch an Bedeutung. Durch seine Vorzüge als Knotenpunkt auf dem Verkehrsweg zwischen nördlicher Adria und der Vojvodina entwickelte sich Karlovac jedoch im 18. Jahrhundert zu einer Handelsstadt.

 

Sie ist auch Heimat der kroatischen Biermarke Karlovačko, die in vielen Lokalen ausgeschenkt wird.

 

Das kontinentale Hinterland Kroatiens wird neben Barockbauten, Holzkapellen, Thermalquellen und Klöstern auch vom Weinbau geprägt.